Frisches Gemüse aus nachhaltigem Anbau* – regional, saisonal, richtig lecker

Hallo, ich bin Nora. Mit „Gemüse Gartenzwerg“ baue ich in Wonsheim  saisonales und erntefrisches Gemüse an –  komplett ohne Pestizide und künstliche Dünger.

Ich arbeite von Hand und setze dabei auf Methoden, die Boden, Klima und Ressourcen schonen. 

Verkauft wird das Gemüse  direkt am Garten. So könnt ihr nicht nur frisches Gemüse mitnehmen, sondern auch live erleben, wie es wächst – transparent, nachhaltig und nah.

Wie du das Gemüse kaufen kannst

Per Abonnement

Dein abwechslungsreicher Gemüse-Mix - von Ende April bis Anfang November immer dienstags.

  • Du bekommst saisonales, geschmacksintensives und frisch geerntetes Gemüse aus nachhaltigem Anbau.
  • Du bekommst verlässlich alles, was der Garten hergibt und lernst dabei vielleicht auch Neues kennen. 
  • Du bekommst das Gemüse vorgereinigt und ganz bequem zur Abholung bereitgestellt. Deine Gemüse-Kiste stellst du selbst zusammen. Wenn du mal etwas nicht magst, kannst du tauschen. Damit bleibt Freiraum für individuelle Wünsche.
  • Du erhältst regelmäßig Rezeptvorschläge und kannst Teil einer wundervollen Gemeinschaft sein. 
  • Du bekommst Einblicke in den Gemüseanbau vor Ort – mit all seinen Höhen und Tiefen. Durch diese Nähe erfährst du, wie viel Arbeit, Sorgfalt und Leidenschaft in deinem Gemüse steckt.
  • Du unterstützt regionale Klein-Landwirtschaft und sorgst für eine sehr gute Planbarkeit.
  • Du vermeidest Lebensmittelverschwendung und hilfst, Ressourcen unserer Erde zu schonen.

Im freien Verkauf

Deine eigene Ernte auch ohne grünen Daumen - dein Lieblingsgemüse suchst du dir mittwochs  direkt vom Beet raus. 

  • Du bekommst saisonales, geschmacksintensives und frisch geerntetes Gemüse aus nachhaltigem Anbau.
  • Du erhältst Zugang zu den frischen Produkten aus unserer Abo-Überproduktion. Dabei bleibst du flexibel und wählst einfach selbst aus, was und wie viel du davon kaufen möchtest.
  • Du findest Hinweise zur Kultur und der Ernte an den Beeten oder kannst mich vor Ort persönlich ansprechen. Damit ist die Selbsternte auch ohne Vorerfahrung möglich.
  • Du spürst, wie erfüllend es ist, dein Gemüse mit eigenen Händen zu ernten – und dabei neu zu entdecken, wie wertvoll die Schätze der Natur sind. Ein Erlebnis, das Groß und Klein begeistert!
  • Du unterstützt regionale Klein-Landwirtschaft.
  • Du reduzierst Lebensmittelverschwendung und hilfst, Ressourcen unserer Erde zu schonen.

* Gemüse-Gartenzwerg ist nicht Bio-zertifiziert, orientiert sich aber an den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Was bedeutet das konkret?


Ich baue aus Überzeugung "Bio" an, jedoch ohne Zertifikat. Dabei halte ich mich an die folgenden Grundpfeiler ökologischer Landwirtschaft:

  • Keine Kunst-Dünger! Pflanzen benötigen Nährstoffe zum Wachsen. Dazu verwende ich ausschließlich organische Dünger wie Hornspäne oder Pflanzenjauchen. Auch die Permakultur spiegelt sich hier wieder: Sämtliche Ressourcen vor Ort werden genutzt. Ernte"abfälle" wie Kohlblätter, Karottengrün oder welkes Gemüse verrottet  auf den Beeten oder auf dem Komposthaufen und Leguminosen wie Busch- oder Stangenbohnen erzeugen während des Wachstums selbst Stickstoff, den sie im Boden anreichern.


  • Mechanischer und organischer Pflanzenschutz statt Chemie! Diversität, Fruchtwechsel, eine clevere Sortenwahl, Beikrautregulierung durch mechanisches Hacken oder durch Mulchen, Vlies oder Kulturschutznetze genügen in der Regel vollkommen, um gesundes Gemüse zu erhalten. Krankheiten können sich so kaum im Boden festsetzen und Schädlinge im Gemüsebau werden durch zahlreiche Nützlinge wie Marienkäferlarven oder Vögel ganz natürlich bekämpft.


  • Bodenverbesserung! Durch Humusaufbau und minimale Bodenbearbeitung fördere ich wertvolle Mikroorganismen, verbessere die Wasser- und Nährstoffspeicherung und steigere langfristig die Bodenfruchtbarkeit. Das Ergebnis: gesunde Pflanzen und aromatisches Gemüse, das so herrlich lecker schmeckt. 


Außerdem arbeite ich nach den Prinzipien des Market Gardening, wodurch die Fläche auch im Sinne der Permakultur ökologisch sinnvoll bewirtschaftet wird:

Die vermutlich bedeutendsten Unterschiede zwischen Market Gardening und konventioneller bzw. industrieller Landwirtschaft sind der Anbau von Hand und die Mehrfachbelegung der Anbaufläche mit 2-4 Kulturen pro Saison. 
Das alles erfordert viel Planung und ist in der Kulturführung  sehr zeitaufwändig, hat aber trotzdem sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile:

  • Die Kulturen werden mit deutlich geringeren Abständen angebaut, da es keine Einschränkungen durch die Bauart von Landmaschinen gibt.
  • Geringere Pflanzabstände bedeutet, es wird insgesamt weniger Fläche benötigt. Statt Hektar-große Flächen werden nur einige hundert bis wenige tausend Quadratmeter benötigt.
  • Bei engen Pflanzabständen wird der Boden zügig durch die heranwachsenden Pflanzen bedeckt.
  • Das Bedecken wiederum schützt den Boden z. B. vor zu hoher Lichteinstrahlung oder Erosion durch Wind und Regen
  • Außerdem verdunstet weniger wertvolles Wasser, das den Pflanzen länger zum Wachsen zur Verfügung steht 
  • Der Verzicht auf Maschinen, deren fossile Antriebstoffe und große Anbauflächen sowie der geringere Wasserbedarf reduzieren sowohl die Anfangsinvestitionen als auch die Kosten im Anbau
  • Die hohe Pflanzdichte und die Mehrfachbelegung innerhalb einer Saison macht den Market Garden Gemüseanbau trotz großer Arbeitsintensität wirtschaftlich rentabel.


Ich bin überzeugt, dass diese Anbaumethode für sich spricht und auch ohne Zertifikat durch und durch Bio ist.

Falls ihr Bedenken oder Fragen habt, stehe ich euch gerne persönlich und nach Vereinbarung auch vor Ort zur Verfügung.